Interaktives Video zu Arcade Fire – We Used To Wait

arcade fire we used to wait

Es ist halt richtig cool was hier passiert. Die kanadische und von mir äußerst geschätzte Band Arcade Fire hat heute auf der Webseite The Wilderness Downtown das Musikvideo zu dem Song We Used To Wait veröffentlicht. Es stammt vom aktuellen Album “The Suburbs” und ist vermutlich bereits jetzt das Musikvideo mit den meisten unterschiedlichen Fassungen aller Zeiten.

birdsDie Auflösung ist simpel wie genial: Auf der Webseite (unbedingt nur im Google Chrome aufrufen) wird man zu Beginn aufgefordert die Adresse einzugeben, in der man aufgewachsen ist. Ich hatte schon vermutet was hier passieren würde (Stichwort: Suburbs) und habe mal eine fiktive US-amerikanische Adresse eingegeben. Nach kurzer Ladedauer startet bereits das Video, mit Impressionen aus der Luft via Google Maps und später sogar aus der Street View-Sicht. Von der eingegeben Adresse. Wow, wirklich beeindruckend! (und vielleicht auch eines Tages in meiner Nachbarschaft möglich…)

Google erklärt, dass damit demonstriert werden soll, wozu das moderne Web in der Lage ist. Und dies dürfte nur der Anfang sein. Ich bin jetzt schon gespannt, was noch alles in der Zukunft kommen wird!

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X Factor Start in Deutschland – Auftritte der ersten Show

X Factor Jury - Bildquelle: vox.de

Heute ist auf RTL die erste Folge von X Factor in Deutschland gestartet. Die Erwartungen von mir und auch anderen TV-Bloggern waren im Vorfeld groß was RTL und VOX aus diesem, im Ausland sehr erfolgreichen Showformat, machen.
Um nicht alles doppelt und dreifach zu schreiben, was sowieso schon zu oft im Internet zu finden ist, verweise ich euch für weiter Hintergründe und Informationen zu dieser Musik-Casting-Show rüber zu tvundso!

Auftritte der Show am 20.08.

    Gleich beim ersten Kandidaten der im Fernsehen gezeigt wurde, Anthony Thet aus Berlin, der zu Michael Jacksons Man In The Mirror Gitarre spielte und sang, bekam sowohl sein Papa wie auch Jury-Mitglied Sarah Connor Tränen in den Augen. Ganz sympathischer Kandidat der verdient ins “Bootcamp” (die nächste Runde) geholt wurde.

    Die selbstbewussten Zwillinge Alina und Emilia Wellbrock (”Exotica”) haben laut eigener Angaben ihren Künstlervertrag gekündigt um bei X Factor About a Girl von den Sugababes zu singen. Hat halt nicht so gut geklappt. Doch trotzdem sorgten sie mit diesem gesamten “Auftritt” (”Meine Mutter wurde beleidigt!”) gleich für eine Menge Unterhaltung. Verabschiedeten sich noch bevor die Jury ihnen die Entscheidung mitteilen konnte.

    Der rockige Sven Merckel, “Tresenschlampe” aus Hamburg, überraschte positiv mit seinem Auftritt. Er sang seinen Titel sehr emotional und erhielt sogar vier Ja-Worte. Nach seinem Auftritt hielt er nämlich um die Hand seiner Freundin an.

    Im Vorstellungsvideo von Pino Geysen, einem derzeitigen Stadtsekretäranwärter, wurde total unnötig auf die Tränendrüse gedrückt (bekannt aus: DSDS). Er sang eine ganz eigene Interpretation von Gnarls Barkleys Crazy. Er isn ganz lockerer Typ. Könnte es weit bringen.

    Als nächster Act: Drei Gospel Mädels. Sie nennen sich Predestination und singen richtig gut. Kommen in die nächste Runde

    Wow! Marc Philipps, der nächste Kandidat, ist ein richtig mutiger! Er singt auch eine ganz eigene Interpretation. David BowieLife on Mars hat er sich ausgesucht. Die Jury rät ihm jedoch mit dem singen aufzuhören und stattdessen sich der Schauspielerei weiter zu widmen.

    *** Schnelldurchlauf mit einigen Kandidaten die weiter kommen ***

    Sarah Conner wird in einem Video vorgestellt. Die Frau, die schon seit vielen Jahren in der Öffentlichkeit lebt und sogar im Fernsehen geheiratet hat, wird halt noch mal vorgestellt. Oh je! RTL, ihr habt ein merkwürdiges Publikum.

    Zwischenfazit: Allgemein sind es mir persönlich dann doch etwas zu viele Einspieler. Klar, ein neues Showformat muss erst mal erklärt werden, aber in einer Musik-Casting-Show sind die Kandidaten und deren Können primär von Interesse. Polarisation, Tränen und Drama bringen vielleicht Quote und 14-jährige zum Anrufen der Hotline, aber wie viel davon nachhaltig ist, sieht man daran, dass Superstar Mehrzad Marashi seine aktuelle Tour (die ERSTE!) absagen musste. Grund: Nachfrage zu gering!

    Es geht weiter: Mario Loritz ist ne bemitleidenswerte Person. Dies wird natürlich von RTL ausgeschlachtet. Schade! Sein Gesang ist total klasse! Sein Outfit jedoch passt null. Im Camp bitte ordentlich ankleiden lernen!

    Nazumi findet deutsche Männer ganz toll. Nazumi ist eine 22-jährige Japanerin die vermutlich nun auch von einigen deutschen Männern angehimmelt wird. Sie performte im Kimono auf der Bühne ein japanisches Lied und enterte gemischte Kritiken von der Jury. Wird vermutlich in den nächsten Runden stark polarisieren. Sowohl die Jury als auch das (TV-)Publikum.

    Der blonde Hendrik singt von den Plain White T’s den Song Hey There Delilah. Trifft irgendwie nicht so wirklich die Töne. Sarah Conner ist jedoch begeistert. Bei der Entscheidung ist sich die Jury uneins, lässt ihn aber gerade so in die nächste Runde. #hättenichtseinmüssen

    Drama bei Joana, der nächsten Kandidaten der Show. Nicht nur im Vorspieler wo sie von ihrer schweren Kindheit (”falsche Freunde, Drogengeschichten”) erzählt sondern auch auf der Bühne. Sie singt Too lost in you von den Sugababes und bricht mittendrin ab. Fängt sich nach einer kurzen Pause wieder und singt weiter. Nach der Performance weint dann auch noch Sarah Connor. Ob sie weiterkommt, wird erst in der morgigen Show verraten.

Kurzfazit

Wie bereits im Zwischenfazit erwähnt, sind es mir zu viele Einspieler und zu viel Show – Die Musik kommt leider zu knapp. Potential hat die Sendung aber definitiv. Die Jury ist bis auf Sarah Conner zumindest gut. Momentan ist die Sängerin aus Delmenhorst für mich DER X-Factor, der die Show noch zum Kippen bringen kann. Jochen Schropp ist der bessere Marco Schreyl und darf bitte mehr gezeigt werden, als beim Anmoderieren der Quizfrage.

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Sonntag: Elvis Tag bei arte

elvis

Elvis am Morgen, Elvis am Mittag, Elvis am Abend und bis spät in die Nacht!

Am morgigen Tag vor 33 Jahren starb der US-amerikanischer Musiker Elvis Presley. Anlässlich des Todestages des “King of Rock ‘n’ Roll” am 16. August hat der Sender ARTE sein gesamtes Programm am heutigen Sonntag dem Künstler gewidmet. Insgesamt erwarten uns “16 Stunden Elvis around the clock!”

arte TV Programm am Elvis Thementag

11:10 Uhr Elvis: The Great Performances (Teil 1) – Center Stage (1990)
12:05 Uhr Elvis: The Great Performances (Teil 2): The Man And The Music (Musikdokumentation – 1990)
13:00 Uhr Elvis ‘56 (1987)
14:00 Uhr Classic Album (2001)
14:55 Uhr Elvis by the Presleys (2005)
19:15 Uhr Elvis: The Great Performances (Teil 3): From The Waist Up (1990)
20:05 Uhr Elvis – Die Sammlung (2006)
20:15 Uhr Acapulco (1963) – Film
21:50 Uhr Elvis in Las Vegas (2010)
23:25 Uhr Jailhouse Rock (1957) – Film
01:00 Uhr Elvis: ‘68 (1968) – Comeback Special
03:00 Uhr Bubba Ho-tep (2002) – Film

Elvis around the clock – arte

Bildquelle: flickr

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Die Krise der Musikerziehung – Diskussion auf dem blauen Sofa

blaues-sofa

Zum Thema “Das Ende der Musik, die Krise in der Musikkultur” wird heute auf dem Fernsehsender Phoenix eine Diskussion ausgestrahlt, bei der sich einige kluge Köpfe darüber Gedanken gemacht haben wie es dazu kommen konnte, dass die Musik in Deutschland einen so geringen Stellenwert genießt. Die Bildungspolitik scheint, laut dem kurzen Vorschau Video, besonderer Betrachtung zu finden.

Der aspekte-Moderator Wolfgang Herles führt die Diskussion mit den folgenden Teilnehmern:

    Jürgen Flimm, Intendant der Salzburger Festspiele
    Peter Jordan, Schauspieler
    Annette Lepenies, Sozialpädagogisches Institut Berlin
    Marjana Lipovšek, Sängerin und Gesangslehrerin
    Wolfgang Hagen, Leiter der Abteilungen Musik und Literatur, Deutschlandradio Kultur

Ausstrahlungstermin: Sonntag, 08.08.2010, 17:00 Uhr auf Phoenix.

Bildquelle: das-blaue-sofa.de

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